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Von den Krankheiten, die bei Meerschweinchen auftreten können, sollen hier nur die wichtigsten beschrieben werden. Bei Haarausfall, Hautkrusten, verklebtem Fell, Zahnstellungsproblemen, Futterverweigerung, Durchfall etc. ist der Gang zum Tierarzt angezeigt. Auch bei Apathie, Atmungs-
Selbstbehandlung
Viele Unpässlichkeiten und ernsthafte Erkrankungen der Tiere kann man vermeiden durch tiergerechte Haltung. Dazu ist auch eine wöchentliche Kontrolle vorzunehmen. Dabei soll das Fell, die Haut, das Kinn und die Afterregion und die korrekte Stellung der Zähne und die Länge der Krallen überprüft werden. Die meisten Krankheiten der Meerschweinchen sind auf Haltungsfehler zurückzuführen (leider noch immer die häufigste Todesursache!!). Die gängigsten Fehler sind: Einzelhaltung, ungeeignetes Futter in zu grossen Mengen, Wassermangel, Zugluft, zu niedrige oder zu hohe Umgebungstemperatur, durchnässte Einstreu, mangelhafter Zahnabrieb mangels Nagematerial, plötzlicher Futterwechsel, zuwenig Platz, zuwenig Auslauf. Wird ein Meerschweinchen trotz artgerechter Haltung doch krank, empfiehlt es sich, von einer Selbstbe-
Notfallsituationen
Normalerweise kommt es bei Meerschweinchen nicht zu eigentlichen Notfallsituationen. Es sei denn, Kinder tragen sie herum und lassen sie fallen oder man tritt darauf, wenn sie sich frei im Zimmer bewegen. Die Krankheiten kündigen sich mit den entsprechenden Symptomen an, womit genügend Zeit zum rechtzeitigen Besuch des Tierarztes verfügbar ist. Bei Geburten kann es allerdings zu Fällen kommen, wo nur noch ein rascher Eingriff den Tod von Muttertier und Nachwuchs vermeiden kann.
Wann zum Tierarzt?
Lieber einmal zuviel zur Tierärztin oder zum Tierarzt gehen, als das Leben der Meerschweinchen aufs Spiel zu setzen. Dies ist auch zum eigenen Schutze wichtig, weil eine Reihe von Krankheiten auf den Menschen übertragen werden könnten. Als Beispiel die Räudemilben oder auch gewisse Infektionen der Atemwege.
(Quelle Zürcher Tierschutz)